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Die Räuber

von Friedrich Schiller

Mit: Georg Böhm, Isabell Giebeler, Sebastian Graf, Niklas Herzberg, Stefan Imholz, Janco Lamprecht, Carmen Priego, Jan Sabo, Jakob Walser, Thomas Wolff

Regie: Tim Tonndorf
Bühne: Anna Bergemann
Kostüme: Josephin Thomas
Video und Musik: Robert Hartmann
Dramaturgie: Franziska Betz

Premiere am 04. September 2015, Stadttheater Bielefeld


Presse

»Der Regisseur überzeugt mit einer risikofreudigen, bildmächtigen und freien Sicht auf den Klassiker. (...) Wenn schon den jungen Schiller spielen, dann so, wie es der junge Tim Tonndorf wagt. (...) Das sollte man gesehen haben. «
Neue Westfälische, 07.09.15

»Es ist buchstäblich großes Theater. (…) Langanhaltender, verdienter Beifall nach drei Stunden, in denen man manchmal eine Stecknadel hätte fallen hören können. «
Westfalen Blatt, 07.09.15

Es liegt etwas im Argen in der Familie Moor. Schon immer lag etwas im Argen, denn schon immer hat der Vater den einen seiner Söhne bevorzugt:
Karl, den Erstgeborenen, der alle Herzen im Flug erobert, dem alles geschenkt und alles verziehen wird. Obwohl er im fernen Leipzig ein rechtes Lotterleben zu führen scheint, sein Studium abbricht, sein Erbe verjubelt und durch allerhand übermütige und geset­zeswidrige Aktionen den Namen der Familie beschmutzt, ist er dem Herzen des Vaters doch immer der Nächste. Franz, der zu kurz Gekommene, neidet ihm diese Stellung. Sein Wunsch nach väterlicher Anerkennung schlägt um in Hass auf den Bruder, den Vater und die Welt. Franz will den Vater vom Thron stoßen, den Bruder enterben, ihm die Geliebte Amalia entreißen, sich die Welt unterwerfen. Herr will er sein. Darum kämpft er mit unlauteren Mitteln und das – zumindest anfänglich – mit Erfolg. Mit Hilfe ge­fälschter Briefe erreicht Franz, dass sein Bruder vom Vater verstoßen wird. Auf diese Nachricht reagiert Karl zunächst mit Verzweiflung und schließlich mit Hass: Er gründet eine Räuberbande und lässt sich auf Dinge ein, die ihm sehr schnell über den Kopf wachsen. Was als Familienzwist begann, endet in einem erbitterten Kampf gegen die ge­samte Weltordnung, in politischen Programmen, Gewalt und Gegengewalt.

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