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Romeo und Julia

von William Shakespeare
Deutsch von Werner Buhss

Mit:
Isabell Giebeler, Cédric Cavatore, Georg Böhm, Thomas Wehling, Thomas Wolff, Carmen Priego, Stefan Imholz, Oliver Baierl

Regie, Musik: Prinzip Gonzo (Breitag, Hartmann, Tonndorf)
Bühne: Anna Bergemann
Kostüme: Josephin Thomas

Dramaturgie: Franziska Betz

Premiere am 28. Januar 2017, Theater Bielefeld

In Verona herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände. Seit Generationen sind die Familien Capulet und Montague verfeindet. Länger, als dass noch irgendjemand nach den ursprünglichen Gründen fragen würde. Zu viele Opfer haben die Streitigkeiten bereits gekostet, zu manifest sind die Feindbilder. Wann immer sich beide Parteien begegnen, gibt es Streit und Blutvergießen. Doch dann kommt für einen kurzen Moment auf einmal alles anders und die schönste und traurigste Liebesgeschichte der Welt beginnt. Romeo, ein junger Montague, sucht nach einer unglücklichen Liebesaffäre Ablenkung und schleicht sich mit zwei Freunden heimlich auf einen Maskenball. Ein Fest, das der alte Capulet anlässlich der Verlobung seiner Tochter Julia gibt. Julia ist ebenfalls nicht bester Stimmung, weil sie weder mit der anstehenden Hochzeit noch mit ihrem zukünftigen Ehemann einverstanden ist. Und dann treffen sie sich. Ihre Begegnung währt nur einen kurzen Moment, aber der genügt, um die Welt aus den Fugen zu heben. Romeo und Julia entbrennen in Liebe füreinander und versuchen gegen alle Widerstände und Traditionen das scheinbar Unmögliche. Sie sehen sich wieder in der Nacht, heiraten heimlich am nächsten Tag, wollen es mit der gesamten hasserfüllten Weltordnung ihrer Familien aufnehmen - und scheitern tragisch. Als Romeos Freund Mercutio getötet wird, rächt der den Mord im Affekt mit Mord. Weiter und immer schneller dreht sich die Spirale von Gewalt und Gegengewalt.

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